Psycholog. Berater, Coach und Mentaltrainer schreibt hier über Persönlichkeits-
entwicklung und andere Themen, die bewegen, berühren und Ihr Leben erleichtern.
”Sei brav!” und “Streng dich an!” sind wohl die prägendsten Sätze, die ein junger Mensch mit auf seinen Lebensweg bekommt. Auch wenn sie sicherlich gut gemeint sind, sind oft genau sie die grössten Stolpersteine im Leben. Wer immer brav ist, wird nie anecken wollen, wird sich zu oft anpassen, auch wenn es ihm nicht behagt, wird versuchen, es allen recht zu machen, wird versuchen immer geliebt zu werden und wird sich dafür immer wieder, oder ständig, verbiegen. Wir Menschen, wenn wir solche inneren “Antreiber” in uns haben, biegen uns in unserem Leben so lange und so starkt, dass wir irgendwann wirklich brechen: Der Bogen ist überspannt …
“Streng dich an” kommt dann noch dazu, denn wir “wissen” von klein auf, dass wir nichts erreichen können, wenn wir uns nicht anstrengen, wenn wir nicht fleissig sind, wenn wir uns nicht be- und abmühen. Das haben uns schon unsere Eltern und Lehrer oft genug eingetrichtert. Das Leben ist ein Kampf, es ist nicht fair und nur die Stärksten überleben. Kennen Sie auch solche Sichtweisen, solche inneren Überzeugungen, solche Glaubenssätze? Vielleicht sogar von Ihnen selbst? Und wenn Sie sie haben, haben Sie sicher die entsprechenden Erfahrungen gemacht. Das ist ganz normal. Solche Gedanken, solche Glaubenssätze erzeugen emomentale Felder, die genau das in Ihr Leben ziehen. Das Leben verhält sich wie ein feiner, gut ausgebildeter englischer Butler und versucht Ihnen alle Wünsche zu erfüllen. “Sehr wohl, Sir.”, meint es, auch wenn es weiss, dass Sie besseres verdienen. Aber Sie wünschen es so, indem Sie so denken und fühlen. Dieses beschränkende Denken und Fühlen entspricht jedoch weder Ihnen noch der wahren Natur des Lebens. Es ist unnatürlich. In der Natur gibt es weder Anstrengung noch Mühe. Alles fliesst. Kein Fluss strengt sich an, sondern fliesst einfach.
Krisen, Krankheiten und andere “Lehrer” holen uns ein, wenn wir nicht unserer wahren Natur entsprechend denken, fühlen und natürlich handeln. Oftmals erkennen wir dann nichteinmal, dass diese Krisen uns helfen wollen, die Augen zu öffnen und überholte, unwahre Glaubenssätze über Bord zu werfen und leiden unter ihnen, statt ihnen zu danken, zu schauen, was ihre Botschaft ist und das unwahre Denken, Fühlen und Handeln optimieren, korrigieren. Mehr ist nicht zu tun.
Oftmals ist es jedoch nicht mehr so einfach auf die eigene Natur zu hören, weil sie durch die vielen angelernten Glaubenssätze vergraben liegt. Was sind meine Stärken, wie kann ich mich am besten entfalten, wohin will mein Herz, was will ich wirklich, sind nur ein paar Fragen, die sich, meiner Meinung nach, jeder Mensch immer wieder stellen sollte.
Und aus diesem Grund führe ich auch noch den Numerologie-Kurs im Angebot. Die Zahlen sind ein Spiegel der Seele, ein Botschafter, der dem Menschen seine Stärken, seine Potenziale offenbart. Diese führen zur Freude, Erfüllung und Glück und weisen auf den eigenen Lebenssinn. Und nicht etwa die Arbeit an den Schwächen um sie auszumerzen. Schon so mancher hat so lange fleissig an sich geschliffen, bis er ganz stumpf wurde ![]()
Hierfür ist die Chaldäische Kabbala geschaffen worden. Es ist ein Einweihungsweg in die eigene Seelenqualität und erlaubt uns die Einsicht in die Seelenabsichten, Stärken und Schwächen unserer Gegenüber, denn jeder nimmt sich für dieses Leben etwas vor und ist dafür bestens gerüstet. Dumm nur, wenn er vergisst, was es ist …
Mehr über die Chaldäische Kabbala finden Sie hier
Auf seine eigene Art zu denken
ist nicht selbstsüchtig.
Wer nicht auf seine eigene Art denkt,
denkt überhaupt nicht.
Oscar Wilde
Ist das nicht eine Frechheit, was da der gute alte Oscar von sich gegeben hat? Denn wenn wir genau hinschauen, wie das im Leben so läuft, ist selbständiges Denken sehr häufig nicht erwünscht. Querdenker, Neinsager, schräge Vögel, Rebellen, Querschläger, Unangepasste oder zumindest äusserst unbequem, bezeichnet man heute Menschen, die sich nicht um altgesessene Meinungen, sprich Glaubenssätze, kümmern und mit ihrem eigenen Kopf denken. “Um geliebt zu werden, muss man heute normal sein”. Sollten Sie zufällig bei sich irgendwo im hintersten Kämmerlein Ihrer Gedanken einen solchen oder ähnlichen Satz finden, dann holen Sie ihn bitte ganz schnell hervor und schauen Sie ihn sich genau an. Er beinhaltet gleich zwei wichtige Komponenten.
Wenn wir etwas tun, damit man uns liebt, werden wir niemals auf lange Sicht damit Erfolg haben und enden traurig, energielos und ungeliebt. Denn, niemand kann uns mehr lieben, als wir selbst uns lieben können. Sobald wir versuchen, ein vorhandenes Selbstliebe-Defizit durch die Liebe anderer aufzufüllen, werden wir nur enttäuscht sein. Denn wenn wir uns nicht selbst genügend liebenswert (Der Liebe wert) finden, wieso sollte das jemand anders tun? Das Leben kann uns nur das liefern, das vorspiegeln, was schon in uns ist. Also sorgen wir doch dafür, dass wir uns so lieben wie wir sind, mit allen unseren Stärken und Schwächen. Wir sind gut so wie wir sind. Sonst wären wir anders. Fertig. Das ist nicht arrogant. Erst diese Einsicht gibt uns Möglichkeiten, uns unverzerrt und objektiv anzuschauen und weiter zu entwickeln. Und erst wenn wir in unseren Herzen voller Liebe zu sich selbst sind, werden unsere Mitmenschen das gleiche uns gegenüber empfinden und nicht ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse auf uns projizieren. Dann können wir voller Liebe durch das Leben gehen, dies auch ausstrahlen und entsprechende Situationen und Menschen anziehen. Wenn wir liebesdurstig durch die Welt kriechen, bekommen wir höchstens Mitleid geschenkt. Und das wollen wir nicht.
Wichtig: Mit Selbstliebe meine ich nicht die egozentrierte Liebe, nicht den Narzismus, sondern den Grad der ehrlichen, wahren Wertschätzung, die Sie sich selbst geben.
Fjodor M. Dostojewski hat das sehr schön formuliert:
Wenn du willst, dass man dich achte, so achte vor allem dich selbst,
denn nur durch Selbstachtung zwingst du auch andere, dich zu achten.
Die zweite Komponente der Botschaft ist “normal” sein. Da fasse ich mich jetzt kurz: Wer will schon normal sein, also der Norm entsprechend, wenn wir doch alles höchst individuelle geistige Wesen sind. Jeder Mensch ist anders, mit anderen Fähigkeiten, die übrigens auch gebraucht werden, und sollte sein eigenes Selbst leben. Ein Lehrer von mir hat mal gesagt: “Finde Deinen eigenen Sound.”
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen gutes Stimmen und einen individuellen, in sich harmonischen, Klang
Ein Spaziergänger bleibt bei einem Holzfäller stehen, der gerade einen riesigen Berg Holz hackt. Das geht ziemlich langsam voran, weil seine Axt stumpf ist und er ist sichtlich unzufrieden.
Der Spaziergänger fragt den Mann, warum er denn nicht zuerst die Axt schärft. Der Holzfäller deutet daraufhin etwas genervt auf den Holzhaufen, der noch vor ihm liegt und antwortet: “Das ist doch klar – sehen Sie das nicht? Keine Zeit!”
Keine Zeit … Kein Geld … Welche Ausreden, ähmm, natürlich Gründe
, fallen uns Menschen nicht immer wieder ein um etwas, das wichtig für uns wäre und/oder uns Freude machen würde, nicht zu tun? Es lohnt sich, immer wieder mal inne zu halten und Prioritäten zu setzen. Und nicht zu vergessen, dass wir die Hauptrolle in unserem Leben spielen sollten. Denn wenn Du glücklich bist, sind es auch die Menschen, die mit Dir zusammen leben.
Indianer, nicht nur die amerikanischen, haben schon immer eine Resonanz in mir ausgelöst. Als ich auf diese Geschichte gestossen bin, hat sie mich zum Nachdenken gebracht. Ist es nicht wunderschön, wie eine kurze Geschichte so viel Weisheit transportieren kann? Ich liebe Geschichten und deshalb möchte ich die folgende mit Ihnen teilen:
***
Ein Indianer, der in einem Reservat wohnte, besuchte seinen weissen Freund in der Grossstadt. Er war verwirrt vom vielen Lärm, von der Hektik und von der schlechten Luft.
Die beiden gingen die Strasse entlang. Plötzlich blieb der Indianer stehen und horchte auf: “Ich höre irgendwo eine Grille zirpen”.
“Du musst dich täuschen, hier gibt es keine Grillen. Und selbst wenn, dann würde man sie niemals bei diesem Lärm hören.” Der Indianer ging ein paar Schritte und blieb vor einem mit Efeu bewachsenen Haus stehen. Er schob die Blätter auseinander und fand die Grille.
“Natürlich hast du die Grille zirpen gehört. Dein Gehör ist besser geschult als meines”, meinte der weisse Mann.
Der Indianer schüttelte den Kopf.
“Das Gehör eines Indianers ist nicht besser als das eines weissen Mannes. Ich werde es dir beweisen.”
Er griff in seine Tasche, holte ein Geldstück heraus und warf es auf den Gehsteig.
Sofort blieben mehrere Leute stehen und sahen sich um.
“Siehst du mein Freund, es liegt nicht am Gehör. Was wir wahrnehmen, liegt ausschliesslich an der Richtung unserer Aufmerksamkeit.”
***
Dort, wo Ihre Gedanken und Ihr Bewusstsein sind, fliesst auch Ihre Lebensenergie. Das ist eine alte Weisheit, die wir von den Kahunas, den Priestern der uralten hawaiianischen Huna-Tradition (Huna-Magie) kennen. Ihre Lebensenergie beinhaltet die Schöpferkraft, die Vitalkraft, die die Macht besitzt, Materie zu kreieren und umzuwandeln.
Entscheiden Sie sich deshalb in jedem Augenblick ganz bewusst, wohin Ihre Energie fliessen soll. Vielleicht richten Sie Ihre Aufmerksamkeit mal nur auf Naturgeräusche, wie es der Indianer tut. Und staunen, wie viele wunderbare Dinge die Natur uns tagtäglich schenkt. Gerade jetzt sind die Wiesen voll von Farben. Schauen Sie sich die Blüten genau an, auch wenn Sie sie sonst schon tausend Mal im Vorbeigehen angeschaut haben und Sie werden überrascht sein, wieviel schöner sie sind, wenn Sie sie bewusst ins Bewusstsein nehmen. Als würden diese kleinen Blümchen sich an Ihrem Blick erfreuen.
Vielleicht richten Sie Ihren Blick aber auch auf Dinge, die Sie in Ihrem Leben gerne tun würden, aber es aus Zeitmangel, Geldgründen, privaten oder beruflichen Ausreden, Ups! Entschuldigung, ich wollte sagen Gründen nicht tun können. Oder nicht dürfen. Oder nicht wollen …
Hängen Sie Ihr Bewusstsein und Ihre Lebensenergie nicht an Problemen, die Sie damit nicht lösen können. Fragen Sie sich, was Sie wirklich wollen. Und lassen Sie sich von dieser Frage leiten und den vielen Antworten, die kommen werden, wenn Sie ihnen nur Raum geben.
Und Ihr Leben wird sich verändern …
“Nein, nein, ich bin kein JA-Sager. Wenn der Chef NEIN sagt, sage ich auch NEIN.” Kommt Ihnen das bekannt vor. Natürlich nicht von Ihnen, aber Sie kennen sicher jemanden, der so denkt
Dabei ist es essentiell, in vielen Situationen Nein sagen zu können um es nicht später zu bereuen, sich zu ärgern und mit dem eigenen Ärger andere mit zu beglücken. Aber ist es einmal wieder passiert, nützt alles Ärgern nichts und man sollte sich fragen, wie man es hätte verhindern können und wie man es das nächste Mal optimal angeht.
Jedoch wird ein schroffes “Nein” auch nicht unbedingt beim Gegenüber Ekstase hervorrufen. Wie man es so anstellt, dass beide Seiten zufrieden sind? Ich zeige Ihnen ein einfache Möglichkeit, wie es geht.
Der Schüler wusste, wenn er die Schule hinter sich hat, wird er glücklich sein und endlich das studieren, was ihm Spass macht. Dann als Student weiss er, dass er erst glücklich sein wird, wenn er das Diplom in den Händen halten wird. Geschafft! Aber als Diplom-Wasauchimmer ist es ja noch nicht so einfach, man braucht einen guten Job, also wird er halt erst dann glücklich sein, wenn er diesen gefunden hat. Und wenn er diesen hat, hat er alles erreicht. Halt, nein, was jetzt noch fürs Glück fehlt, ist eine tolle, einfühlsame, zärtliche, intelligente (oder wenigstens schöne …smile…) Frau. Na, die findet sich dann auch irgendwann und sie haben es schön. Aber so richtig glücklich werden sie ja auch erst wenn sie geheiratet haben und endlich eine Familie gründen können. Also wird geheiratet und na ja, eine Familie ohne Kinder ist auch keine richtige Familie. Aber Kinder zu haben und in einer Mietwohnung zu wohnen … Also muss zuerst ein Eigenheim her um dem Glück näher zu kommen.
Sie merken schon, diese Geschichte könnte man endlos fortsetzen. Das erspare ich Ihnen hier. Sie merken, worauf ich hinaus will.
Was brauchen Sie denn um glücklich und zufrieden zu sein?
Wünsche gehen uns Menschen wohl kaum aus. Zumindest den meisten unter uns. Wünsche sind gut. Sie zeigen, dass der Mensch nicht stagnieren will, sondern sich weiter entwickeln möchte. Ich sage hier bewusst “möchte”, denn möchten ist noch lange nicht wollen. Und ein Wunsch ist und bleibt so lange ein Wunsch bis er zur Absicht wird.
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Eine Anekdote: Zwei Männer – könnten aber durchaus auch zwei Frauen sein – sitzen im Abteil eines Zuges. Bei jeder Haltestelle stöhnt der eine jedesmal, als der Zug wieder anfährt. Dieses Stöhnen wird nach jeder Haltestelle lauter und das Gesicht des Mannes schmerzvoller. Das geht so eine Weile, aber nach vielen Haltestellen und nun schon fast unerträglichem Stöhnen, fängt der andere Mann an, sich Sorgen zu machen und fragt höflich nach, ob es dem anderen wohl gut gehe oder ihm etwas fehle.
Was treibt Sie an? Ich meine nicht wer, sondern was? Wir möchten ja hier schliesslich nicht über Vorgesetzte, Steuerämter und andere Sklaventreiber reden. Wobei hier in keinster Weise impliziert werden sollte, dass Vorgesetzte Sklaventreiber seien. Obwohl … nein, lassen wir das. Denn das wiederum würde heissen, dass Sie Sklave sind. Und genau das sind Sie nicht. Niemals. Darüber mehr in einem anderem späteren Artikel. Hier geht es um die Frage der Motivation. Da gibt es komplizierte und einfache Theorien. Diese hier ist ganz einfach und zeigt Ihnen sehr rasch, ob Sie auf Dauer erfolgreich sein werden – egal womit – oder nicht.
Ich gehe mal davon aus, dass Sie die Frage im Titel mit einem klaren JA beantwortet haben. Um Ziele erreichen zu können, brauchen Sie zunächst mal eine klare Vorstellung von dem, was Sie erreichen wollen. Dann müssen unbedingt noch ein paar andere Faktoren erfüllt werden. Im Folgenden stelle ich Ihnen eine einfache aber sehr effiziente Methode vor, Ihr Ziel zu definieren und zu überprüfen, ob es für Sie erreichbar ist.
Es handelt sich um die SMART-Formel.
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